Nov
21
2011

Diagnose Krebs – Was nun?

Die Diagnose Krebs stürzt viele aus ihrer Normalität. Plötzlich ist alles anders. “Warum gerade ich und warum jetzt?”, fragen sich Betroffene häufig. Die seelische Belastung, die in der Regel mit der Diagnosestellung einhergeht, äußert sich nicht selten im Chaos der Emotionen. Betroffene können sich schuldig oder bestraft vorkommen. Sie kann ein Gefühl der Wertlosigkeit, des Ausgeschlossen-Seins oder der Isolation von der Gesellschaft überkommen. Eine resignierte, verzweifelte und traurige Reaktion ist nicht selten. Unabhängig von der voraussichtlichen Prognose der Erkrankung wird die Erstdiagnose meist als akute Bedrohung für das eigene Leben wahrgenommen. Fragen nach dem weiteren Prozedere, dem Fortschritt der Erkrankung und den Therapiemöglichkeiten schwirren im Kopf. Nicht zuletzt belasten auch oft Gedanken, die sich mit dem Leben und dem Tod befassen.

Krebs ist dabei nicht gleich Krebs. Es gibt viele verschiedene Arten und Verlaufsformen und so auch diverse Optionen der Behandlung. Betroffene sollten sich daher die Zeit für vertrauliche Gespräche mit ihrem Arzt nehmen. Es ist wichtig, die Situation und die Erkrankung zu verstehen. Die Risiken zu kennen und die Chancen wahrzunehmen, hilft, mit der Situation ein Stück mehr zurechtzukommen, Entscheidungen bewusster zu treffen und den Genesungsprozess aktiv mitzugestalten. Viele vergessen, was am Tag der Erstdiagnose besprochen wurde. Patienten sollten daher Rückfragen formulieren und Informationslücken direkt und zeitnah mit ihrem Arzt ausgleichen.

Es gibt nicht die Strategie um erfolgreich mit Krebs umzugehen. Jeder muss dabei den für sich richtigen Weg der Krankheitsbewältigung entdecken. Dabei muss die Suche nach diesem nicht alleine gestaltet werden. Neben professionellen Angeboten wie psychoonkologischer Beratung und organisierten Selbsthilfegruppen, kann das direkte soziale Umfeld des Betroffenen eine gute Stütze sein. Krebskranke sollten sich Zeit nehmen, ihren eigenen Weg der Krankheitsbewältigung zu finden.

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Nov
21
2011

Allgemeines über Krebshilfe

Wie ein Mensch sich fühlt, der mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird, das kann nur der ermessen, der dieses Gefühl schon einmal erlebt hat. Krebs, das ist auch heute noch ein Wort, welches viele Menschen erschaudern lässt und man sich meist vor Gesprächen dieser Art drückt. Man ist in dieser Situation dem Kranken gegenüber hilflos und möchte keine falschen Worte finden.

Die richtigen Worte dagegen finden Menschen und Institutionen, die sich der Krebshilfe verschrieben haben. Dazu gehören die verschiedenen Selbsthilfegruppen, die es in vielen Städten schon gibt. Unter Anleitung von Fachleuten und Betroffenen wollen sie den Menschen, in Einzelgesprächen und Gesprächen in der Gruppe, menschliche Zuwendung zukommen lassen und dabei helfen, der Krankheit zu begegnen und Hoffnung zu schöpfen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, sie aus ihrer eigenen Isolation heraus zu führen und das Leben wieder lebenswert zu gestalten.

Diese Gruppen informieren auch, welche Ansprüche ein krebskranker Mensch hat, sei es bei der Behandlung, bei der Anschlussheilbehandlung und der Rehabilitation. Wie sieht es mit der Rente und der Pflegeversicherung aus? Ziel dieser Selbsthilfegruppen ist es, die Interessen krebskranker Menschen in sozialpolitischer und gesundheitspolitischer Hinsicht zu vertreten.

Aber es gibt in Deutschland noch eine große Organisation, die sich mit dem Thema “Mensch und der Krebs” auseinander setzt und durch verschiedene Aktionen zu Spenden aufruft, die am Ende den Kranken und der Forschung zugutekommen. Nach ihrem Motto “Helfen. Forschen. Informieren” werden Projekte unterstützt, die zu einer Verbesserung der Prävention und Früherkennung, sowie der Therapie und der medizinischen Nachsorge führen sollen. Dabei wird auch die psychosoziale Versorgung und die Krebs-Selbsthilfe nicht vergessen.

Auch viele Mitmenschen unterstützen diese Organisation, indem sie in eigener Regie und in Absprache mit der Krebshilfe, Benefiz-Aktionen zu Gunsten der Krebshilfe organisieren. Durch die Gestaltung von Basaren, Flohmärkten, Konzerten oder anderen Festlichkeiten können gesammelte Spenden an diese Organisation weitergegeben werden.

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Nov
21
2011

Welche Krebsarten gibt es?

Beim Begriff des Krebses handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für eine große Zahl bösartiger Erkrankungen, deren Gemeinsamkeit ein unkontrolliertes Zellwachstum ist. Gewöhnlicher Weise sind die Zellen des menschlichen Organismus in der Lage, ihr eigenes Wachstum über bestimmte Gene zu steuern. Fällt diese Regulationsmöglichkeit aus, versucht der Körper den Defekt zu reparieren. Scheitert auch dieser Versuch, stirbt die Zelle. Fallen nun alle drei Sicherungssysteme gleichzeitig aus, kann sich die Zelle mit den geschädigten Erbinformationen unkontrolliert vermehren. Es entsteht ein Geschwulst – ein Tumor. Im Falle des Krebses ein bösartiger. Das bedeutet, dass er über die Grenzen des Entstehungsortes hinweg in benachbarte Körperregionen hineinwachsen und diese dabei zerstören kann. Zudem ist der Tumor oft in der Lage, sich über die Blutbahn oder die Lymphgefäße auszubreiten und in anderen Körperregionen Tochtergeschwulste zu bilden – sogenannte Metastasen. Auf die Weise kann praktisch überall im Körper Krebs entstehen. Sichtbar und unsichtbar. Darüber hinaus existieren Formen des Krebses, die keine Tumoren ausbilden. Zum Beispiel Leukämien. Bei diesen kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung von speziellen Blutzellen.

Bösartige Tumoren werden hauptsächlich nach ihrem Ursprungsgewebe benannt. Einen großen Anteil machen dabei die sogenannten Karzinome aus, die ihren Ursprung im Epithel, einem der vier Grundgewebearten, haben. Darüber hinaus gibt es unter anderem Sarkome, die aus Bindegewebe entstehen. Brustkrebs ist in Deutschland der häufigste bösartige Tumor der Frau. Bei Männern ist es der Prostatakrebs. Am zweit- und dritthäufigsten kommt bei beiden Geschlechtern Darm- und Lungenkrebs vor. Wie Prognose und Therapie der Erkrankung aussehen und welche Beschwerden der Krebs mit sich bringt, hängt von mehreren Faktoren ab – wichtige sind die Lokalisation des Tumors, das Vorliegen von Metastasen, sowie der Gewebetyp des Tumors.

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